Tipps zur Suche nach einem passendem Grundstück für Ihr Haus

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Vielleicht gehen Sie bald in Rente und möchten ein eigenes Zuhause haben, bevor es kein Gehalt mehr gibt. Vielleicht sind Sie aber auch ein kluger Investor und suchen eine alternative Einkommensquelle in der Immobilienbranche. Wie auch immer. Der Bau eines Hauses erfordert einen erheblichen Kapitalaufwand – vor allem, wenn Sie das geeignete Grundstück für Ihr neues Haus erst noch finden müssen!

Auf der Suche nach einem Grundstück können Sie sich in angesehenen Wohngegenden umsehen, Recherchen zur Umgebung anstellen, Onlinekarten benutzen, online gelistete Grundstücke durchsuchen, sich umhören und mit Bauherren vor Ort reden. Möglicherweise erzielen Sie so aber nicht die gewünschten Ergebnisse. Der Immobilienmarkt kann gnadenlos sein, da der Marktwert je nach Anzahl der Zimmer und ihrer Größe entweder ab- oder aufgewertet wird. Und wenn Sie einfach nur ein kleines günstiges Haus bauen und jeden Zentimeter der Fläche optimal nutzen möchten? Im Folgenden finden Sie Tipps, mit denen Sie das passende Grundstück finden, damit die ewige vergebliche Suche nach dem idealen Grundstück ein Ende hat.

 

Grundstück mit Einschränkungen zum Bau eines großen Hauses suchen

Wenn Sie bereits unzählige Kilometer zurückgelegt haben und immer noch nicht den Stadtteil gefunden haben, in dem der Bau kleiner Häuser erlaubt ist, ändern Sie die Strategie. Lassen Sie das Grundstück für sich arbeiten. Ein Grundstück mit unregelmäßigen Begrenzungen erschwert den Bau eines großen Hauses, auch wenn die Flächennutzungsverordnung eigentlich nur den Bau großer Häuser erlaubt. Wenn der Bau eines wesentlichen größeren Hauses manche Einschränkungen verletzt, ist das ein Vorteil für Sie. Denn dann lassen die Behörden eher den Bau eines kleineren Hauses zu als das Grundstück ungenutzt leer zu lassen.

In einer topographischen Karte erhalten Sie einen Überblick über unregelmäßig geformte Grundstücke. Eigenschaften, auf die Sie achten sollten, sind Abstufungen im Gelände und in der Nähe gelegene natürliche Wasserquellen, da das Grundstück deshalb überschwemmungsgefährdet ist. Auch ähnliche Nachteile schränken die Verfügbarkeit von geeignetem Bauland ein. Natürlich müssen Sie die Behörden trotzdem davon überzeugen, dass Ihre Vorstellungen exakt mit den Vorschriften übereinstimmen. Drücken Sie deshalb Ihre Bereitschaft aus, ein gut durchdachtes dauerhaft nutzbares Haus zu bauen. Das entspricht letztendlich ja auch den Zielen des Planungsbereichs. Wenn Sie den Behörden entgegenkommen, entsteht eine gute Arbeitsbeziehung und Sie können sicher sein, dass Sie ein Grundstück für Ihr kleines Haus bekommen.

 

Quadratmeterzahl erhöhen und zusätzliche Wohneinheit hinzufügen

Manchmal kann man beim Hausbau nicht alle Vorstellungen gleich so umsetzen wie gedacht. Dann ist Kreativität gefragt. In der Flächennutzungsverordnung wird die Grundfläche eines Hauses normalerweise anhand des gesamten Wohnraums ermittelt. Deshalb müssen Sie möglicherweise eine oder mehrere zusätzliche Einheiten hinzufügen, um die Mindestanforderungen an die Grundfläche auf dem gewünschten Grundstück zu erfüllen. Beispiel: Für Ihr kleines Haus brauchen Sie nur eine Grundfläche von 65 Quadratmetern, aber die Mindestanforderung liegt bei 140 Quadratmetern. Dann müssen Sie eine 75 Quadratmeter große zusätzliche Wohneinheit bauen.

Wenn beim Bau eines kleinen Hauses Kosten eine Rolle spielen, ist das keine geeignete Lösung. Aus anderer Perspektive betrachtet, könnten Sie auf diese Weise über die Vermietung aber zusätzliche Einnahmen generieren. Und noch besser: Sie entscheiden selbst, wer Ihr Nachbar wird! Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr Raumbedarf haben, können Sie beide Wohneinheiten zusammenführen.

 

Zusätzliche Wohneinheit für den Eigenbedarf bauen

Wenn Sie trotz allem ein kleines Haus bevorzugen, können Sie ein größeres, bereits vorhandenes Haus suchen, das im Hinterhof oder Garten ausreichend Platz bietet für den Bau einer zusätzlichen Wohneinheit. Der Nachteil ist der hohe Kapitalaufwand, da ein großes Haus gewöhnlich mehr kostet und durch die Gartenfläche noch teurer wird. Da Sie ja in der erst noch zu bauenden Wohneinheit leben wollen, müssen Sie für das Baumaterial noch tiefer in die Tasche greifen. Der Vorteil: Sie können während des Baus im vorhandenen Haus wohnen und die Arbeiten im Blick behalten.

Wenn Sie dann in die zusätzliche Wohneinheit einziehen, können Sie das größere Haus vermieten. Diese Alternative ist ideal geeignet, wenn Ihnen die Lage gefällt und Sie bereit sind, die Anforderungen an zusätzliche Wohneinheiten zu erfüllen. So kommen Sie in den Genuss der Freiheit, da ausreichend Zeit bleibt für den Bau des kleinen Hauses im Garten oder Hinterhof.

 

Umzug in eine andere Stadt

Wenn Sie in Ihrer Stadt alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das gewünschte Grundstück aber nicht gefunden haben, sollten Sie überlegen, in eine andere Stadt zu ziehen. Vielleicht kommt Ihnen die Flächennutzungsverordnung der anderen Stadt entgegen und erfordert geringere Grundfläche oder Einschränkungen. Natürlich müssen vor einem derartigen Umzug auch andere Faktoren berücksichtigt werden. So spielen die Verfügbarkeit von Sozialeinrichtungen, Ihr Budget und andere Aspekte eine wesentliche Rolle für die Entscheidung. Doch man weiß nie. Vielleicht haben Sie in einer neuen Stadt ja Glück.

Jetzt wissen Sie, wie Sie das ideale Grundstück für Ihr kleines, günstiges Haus finden. Dann können Sie sich jetzt Gedanken machen über den perfekten Plan, damit Ihr Traumhaus auch Wirklichkeit wird. Das passende Grundstück ist eine Sache, aber der Bau eines Hauses nach eigenen Vorstellungen ist eine ganz andere Geschichte. Wägen Sie vor Beginn die verschiedenen Möglichkeiten für die Realisierung ab. Sie können einen Architekten engagieren, der Ihr Haus in 3D konzipiert. Bauen Sie Ihr Traumhaus und verlassen Sie sich auf die Experten.

 

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